Reisen

Die malerische Insel in der Lagune von Venedig ist über Murano mit Schiff leicht zu erreichen. Schon die Hinfahrt zeigte jedoch, dass eine grosse fotografische Herausforderung darin bestehen würde, den Mittelweg zu finden und zwar zwischen Touristenströmen - die nun einmal zum Ambiente gehören - und der Absicht, die fotografisch so reizvollen farbigen Häuser so richtig zur Geltung zu bringen. Das Wetter war ideal. Mässig warm für die Jahreszeit, die Bewölkung am Himmel genau richtig. Die Tageszeit allerdings (Mittag und früher Nachmittag) machte die Lichtverhältnisse nicht ganz unproblematisch.

Die Bilder dieser Venedig-Serie sind im April 2013 entstanden. Ich wollte Eindrücke der Lagunenstadt ins quadratische Format setzen und möglichst Impressionen zusammenstellen, welche die Stadt in ihrer typischen Architektur zum Ausdruck bringt und nach Möglichkeit die Touristenströme ausklammert.

 

04.31 fährt die erste S-Bahn vom Rostocker Hauptbahnhof Richtung Warnemünde. Fahrgäste hat es nur wenige, einige Werftarbeiter in ihren Blaumännern, die zur Frühschicht bei der Werft müssen. Ich fahre bis zur Endstation und mache mich dann vom Bahnhof auf den Weg zum grünen Leuchtturm. Mein Ziel ist es, einige Langzeitbelichtungen zu machen. Doch dies erweist sich als ein Ding der Unmöglichkeit. Der Wind bläst derart heftig, dass mein kleines Stativ immer wieder weggeblasen wird und ich meine Versuche abbrechen muss. Doch dann sehe ich plötzlich eine ganze Reihe von Pötten auf die Hafeneinfahrt zu fahren. Schnell ist aus der Not eine Tugend gemacht, der ISO-Wert wird etwas höher gestellt und ich kann aus der Hand eine Reihe von interessanten Bildern der ankommenden Schiffe machen.

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